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Café Commune: Stell Dir vor es ist Krieg – und alle wollen mitmachen. Linke zwischen den Fronten oder Linke an die Front? Vorläufige Bilanz des Ukrainekrieges

14. August | 20:00

Als im Februar 2022 die russische Armee in die Ukraine einmarschierte, solidarisierten sich viele Linke in der Ukraine, international und auch in Deutschland mit dem angegriffenen Staat. Insbesondere in anarchistischen und post-autonomen Kreisen, aber auch in der jüngeren Anhängerschaft der Linkspartei war die Unterstützung groß. Durch deren Chatgruppen und Instagram-Accounts rauschten Bilder anarchistischer Freiwilliger in der ukrainischen Armee, es wurde zu Spenden für anarchistische Einheiten aufgerufen. Auch wenn man von diesen lange nichts mehr gehört hat, wird in diesem Milieu immer noch vehement für die Unterstützung des ukrainischen Kriegsanstrengungen geworben.

Auf der anderen Seite gibt es in einigen traditions-antiimperialistischen und marxistisch-leninistischen Kreisen Fürsprecher der Politik Putins, weil diese als Gegenpol zum westlichen Imperialismus angesehen wird.

Ansätze, jenseits derartiger Parteinahmen Widerstand gegen das Morden im Osten der Ukraine zu diskutieren und zu organisieren blieben bis heute marginal. Nach vier Jahren Krieg wirft Ewgeniy Kasakow, Historiker und Publizist, einen kritischen Blick auf den Umgang der Linken mit dem Krieg in der Ukraine, auf Ursachen und Folgen linker Politik, die oft nicht mehr als Beifallklatschen für eine der beiden Kriegsparteien ist.

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  • Datum: 14. August
  • Zeit:
    20:00
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