Juzi-Titel

Keine Räume mehr für das aka

Die Räume des Juzi stehen dem aka als politischer Gruppe in Zukunft nicht mehr zur Verfügung. Das heißt, diese Gruppe wird im Haus weder Partys noch Veranstaltungen machen.
Damit meinen wir aber kein Hausverbot für Leute, die im aka sind, vielmehr geht es darum, die Politik des aka nicht zu unterstützen.
Ausschlaggebend für diese Entscheidung, ist die Zusammenarbeit des aka mit dem Scheißblatt Bahamas. Seit langem ist die Bahamas Sprachrohr für anti-feministische, rassistische und anti-emanzipatorische Positionen (für weitere Infos: z. B.: göDru Nr. 479).
Insbesondere hinter den Diskussionsstand, dass Frauen das Recht haben zu definieren, was sexualisierte Gewalt und Vergewaltigung ist, gehen wir nicht zurück. Wir lassen diese Grundlage linken antisexistischen Handelns nicht in Frage stellen.

Wir sind uns bewusst, dass ein Ressourcenentzug aus politischen Gründen eine sehr heftige Maßnahme ist. Ressourcen sollten grundsätzlich geteilt werden, auch wenn es unterschiedliche Meinungen, Methoden und Stile gibt. Mit dem aka haben wir jedoch keine Meinungsverschiedenheit, sondern das aka hat sich für uns aus dem feministischen und antirassistischen Minimalkonsens, wie er grundlegend für jede linke Zusammenarbeit ist, bewusst und vollständig verabschiedet.
Zum Schluss wollen wir noch deutlich machen, dass wir uns weiterhin auch mit antideutschen Positionen auseinandersetzen, solange sie sich innerhalb eines feministischen und anti-rassistischen Minimalkonsenses bewegen.

Juzi

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